Bei Anwendern die mit einer aktuellen Version vom Firefox 3.6 DotNetNuke administrieren möchten, haben ein Problem an das Kontext-Menü eines Modul zu kommen, da dieses einfach nicht sichtbar ist bzw. nicht angezeigt wird. Um dieses Problem zu beheben muss man in der JavaScript-Datei vom Solpartmenu eine Zeile verändern und dort den z-Index erhöhen. Die entsprechende JavaScriptdatei für das Menü befindet sich vom DotNetNuke-Root aus im Verzeichnis "/controls/SolpartMenu/spmenu.js". In der Zeile 948 befindet sich ein Eintrag: eMenu.style.zIndex = 1 Die Wert von 1 einfach erhöhren z.B. 10000 und anschliesend wird das Kontext-Menü von den DotNetNuke Modulen auch wieder im Firefox angezeigt.
Gerade habe ich ein wirklich praktisches kleines Tool gefunden, dass jeder der Subversion verwendet sich bestimmt schon mal gewünscht hat. Schon mehrfach hatte ich das Bedürfnis, die Arbeitskopie eines SVN-Projektes komplett und mit einem Klick von den SVN-Verwaltungsdateien zu befreien. Natürlich geht das auch über die Windowssuche, ein Kontextmenü im Explorer ist aber dafür deutlich besser geeignet. Daher meine Empfehlung: SVN-Cleaner. Die Webseite mit Informationen und dem Download findet man bei Google Project Hosting unter der URL http://code.google.com/p/svn-cleaner/.
In einem vorherigen Blogpost habe ich über meine Pläne eines Social Networks Publishing-Dienst berichtet. Mittlerweile haben diese Pläne bereits ganz konkrete Formen angemonnen. Eine Herausforderung an dem ganzen Dienst war es, die Aufbereitung der Nachrichten für die einzelnen Dienste wie Twitter, Facebook, etc. Jedes Netzwerk hat andere Möglichkeiten und ich wollte nicht das mögliche Beschränkung" eines einzelnen Social Network alle weiteren in Ihren Möglichkeiten beschränken. Damit man möglichst den vollen Umfang einer Plattform nutzen kann ist es also erforderlich, die jeweiligen Parameter konfigurierbar zu gestalten. Der Ablauf ist nun wie folgt: Es gibt eine zentrale Schnittstelle die z.B. eine Nachricht in der gesamten Länge aufnimmt. Bei der Übergabe wird gleichzeitig definiert für welche Social Plattformen die Nachricht bestimmt ist. Nun wird für jede Plattform die entsprechenden Einstellungen / Konfigurationen geladen, um anschließend die Nachricht für jede Plattform individuell aufzubereiten. Die "fertige" Nachricht wird in einer Datenbank gespeichert und zur Veröffentlichung frei gegeben. Das bedeutet natürlich das die eingehende Nachricht für jede anzusprechende Plattform einen eigenen Eintrag bekommt. Diese Redundanz ermöglicht es eine individuelle und optimierte Nachricht zur Verfügung zu stellen. Nebenbei läßt sich darüber auch eine zeitgesteuertes Veröffentlichung je Plattform realisieren. Die Anbindung eines URL-Shorter für die Links wird der nächste Schritte bei der Implementierung.
Vor ein paar Jahren habe ich mal eine Klasse entwickelt, die es erlaubt mit ASP.NET ein HTML-Formular abzusenden, ohne dieses wirklich auf der ASPX oder ASCX Seite im HTML Quellcode stehe zu haben. So etwas ist z.B. sehr nützlich, wenn man externe Schnittstellen mit Daten beliefern möchte. Die Basics dazu können in meinem ersten Artikel Posting Form Data with c# nachgelesen werden. Im Zuge der Entwicklung meines Social Networks Publishing-Dienst, kam ich heute aber an die Grenze der Klasse, da ich eine Schnittstelle nicht über das HTTP-Verb POST sondern GET ansprechen muss. Zunächst sah dieses recht einfach aus, da man bei der .NET Klasse HttpWebRequest das Verb über die Property METHOD definieren kann. Allerdings bekam ich beim Versenden des Formulars - oder viel mehr beim Aufruf der URL immer eine Fehlermeldung: "Inhaltsteil mit diesem Verbtyp kann nicht gesendet werden." Nach genauer Betrachtung was passiert war mir klar, dass es nicht direkt der Aufruf der URL ist, der diesen Fehler verursacht sondern viel mehr die Tatsache das die Klasse ja versucht einen Stream öffnet um die POST-Daten damit zu übermitteln. Bei der Methode GET ist dieses aber nicht notwendig und somit wird die Verarbeitung mit der Fehlermeldung abgebrochen. Damit die Methode "Send" der Klasse nun sowohl POST als auch GET verarbeiten kann, habe ich den Code wie folgt verändert. public string Send(string content2Post)
{
string sPostData = "" ;
//Zusammensetzen der Daten für die Übermittlung
if (string.IsNullOrEmpty(content2Post))
sPostData = GetContentToPost();
else
sPostData = content2Post;
Uri sUri = null;
HttpWebRequest request = null;
if (this.Method == "POST")
{
sUri = new Uri(this.Url) ;
request = (HttpWebRequest)WebRequest.Create(sUri);
request.Method = Method; // "POST";
request.ContentType = "application/x-www-form-urlencoded";
request.ContentLength = sPostData.Length;
Stream writeStream = request.GetRequestStream();
System.Text.ASCIIEncoding encoding = new System.Text.ASCIIEncoding();
byte[] bytes = encoding.GetBytes(sPostData);
writeStream.Write(bytes, 0, bytes.Length);
writeStream.Close();
}
else
{
sUri = new Uri(string.Concat(this.Url, "?", sPostData)) ;
request = (HttpWebRequest)WebRequest.Create(sUri);
request.Method = Method;
request.ContentType = "text/plain";
request.ContentLength = 0;
}
HttpWebResponse response = (HttpWebResponse) request.GetResponse();
//Überprüft den HTTP-Statuscode
if (response.StatusCode != HttpStatusCode.OK)
return "N,-1, HTTPStatuscode:" +response.StatusCode.ToString() ;
Stream responseStream = response.GetResponseStream();
StreamReader readStream = new StreamReader (responseStream, Encoding.UTF8);
return readStream.ReadToEnd();
}
Nur wenn die Methode POST gewählt wurde, wird ein Stream genutzt um die zu übermittelnden Daten dort unterzubringen.
Das iPhone und auch der iPod-Touch findet immer mehr anklang und die Anzahl der Nutzer wird wohl in den nächsten Monaten und Jahren mehr zu- als abnehmen. Grund genug sich mit dem Thema zu beschäftigen. Für Menschen im Microsoft .NET Umfeld gibt es jetzt ein eBook "Building iPhone and iPod touch Applications for the .NET/C# Developer with MonoTouch" das erklärt wie man mit Hilfe von C#, MonoTouch und MonoDevelop eine iPhone App entwickeln kann. Das ist doch mal cool. Hier der Link zum eBook
Die Bedeutung Social Networks / Social Media (bzw. Soziale Netwerke) wächst im Augenblick fast täglich. Twitter, Facebook, StudiVZ als Netzwerke aber auch die Social Bookmark Dienste von Google, Microsoft Live, etc. werden deutlich mehr genutzt. Diese Netzwerke werden nicht nur von Kindern und Computergeeks genutzt sondern auch von vielen Firmen, um darüber den Geschäftserfolg zu steigern. Wer nicht in den meisten Netzwerken vertreten ist, vergibt sich unter Umständen jede Menge Chancen. Jetzt kann es aber sehr Aufwendig sein, alle Netzwerke immer mit den Inhalten zu füllen – dabei lässt sich das wirklich gut automatisieren, da viele von den Social Networks (z.B. Twitter) eine API anbieten um Inhalte von externen Tools zu publizieren. Mittlerweile gibt es bereits einige Dienste im Internet, die in der Lage sind verschiedene Netzwerke mit einem Tool zu bedienen. Für meinen Teil habe ich mich entschieden eine eigene Anwendung zu schreiben – nein, nicht aus wirtschaftlichen Gründen sonder einfach weil ich Spaß daran habe – also keine Diskussionen bitte warum ich das Rad noch mal erfinden .. ich hab gerade Spaß dran  Derzeit plane ich ein Publishing-Dienst mit der WCF (Microsoft Windows Communication Foundation) zu erstellen, der über eine universelle Schnittstelle gefüttert werden kann, um dann schließend die Nachrichten in den angegebenen Netzwerken zeitgesteuert zu veröffentlichen. Zur Entkopplung zwischen der universellen Schnittstelle und dem eigentlichen Dienst kommt nach Planung eine Message Queue (MsMq) zum Einsatz, damit die Schnittstelle unabhängig von Dienst zur Verfügung steht um Nachrichten im Empfang zu nehmen. Der eigentliche SocialMedia-Publishing-Dienst soll sich dann darum kümmern das die Nachrichten entsprechend es gewählten Netzwerks aufbereitet werden – z.B. die Länge der Nachricht, Verwendung von URLShorter-Diensten (TinyUrl), usw. Die benötigten Informationen bzw. Konfigurationen werden in einer Datenbank gespeichert, wo auch die einzelnen aufbereiteten Nachricht abgelegt werden. Ein Veröffentlichungsprotokoll rundet dann die Anwendung ab, damit man verfolgen kann, wann welche Nachricht veröffentlicht wurde oder eben warum nicht. Zur Verwaltung des Publishing-Dienst stelle ich mir aktuelle eine kleine ASP.NET MVC Anwendung vor… Wenn jemand noch gute Ideen hat, dann immer her damit :)
Gerade in der Design- bzw.Entwicklungsphase ist es immer sehr hilfreich,wenn man mit vernüftigen Texten arbeiten kann. Zumindest Texte die über ein "Testeintrag" oder "Hallo Welt" hinausgehen. Für diesen Zweck und damit wir armen Entwickler uns nicht immer einen sinnvollen Text ausdenken müssen gibt es "Lorem ipsum". Dabei handelt es sich um einen Blindtext ohne jede Bedeutung, der lediglich als Platzhalter verwendet wird. Dieser pseudo-lateinischen Texte vermittelt durch die Verteilung der Buchstaben und Wortlänge den Eindruck eines natürlichen Textes. Da die "Lorem ipsum" Texte aber Inhaltlich keine Bedeutung darstellen, wird der Betrachter den den Inhalt nicht abgelenkt. Heute habe ich für diese Zwecke ein sehr nützliches Tool entdeckt, dass einem beliebe "Lorem ipsum" Texte erzeugen kann. Durch die Angabe von Länge, Anzahl der Wörtern, Anzahl der Abätze kann man sehr schön die Texte varieren. Das Tool befindet sich auf der Seite http://www.loremipsum.de
Das DNN Control portal:url ist ja sehr flexibel und damit kann man vieles abfangen. Auwahl von Seiten, Verlinkungen, Benutzern, internes Dateisystem, etc. Wenn das Feld aber kein Pflichtfeld ist der Benutzer auch nachträglich noch die Möglichkeit haben soll den Werte wieder zu entfernen, dann muss bei dem Control eine Property setzen: required="False" Durch diesen Parameter erscheint dann "keine Auswahl" in der Drowdownbox.
Ich hatte das "Vergnügen" für die Integration eines Portals mit einem anderen die Schnittstellen zu definieren. Unsere Plattform ist natürlich eine ASP.NET Anwendung (DotNetNuke) und auf der Gegenseite wurde eine Umgebung mit PHP aufgebaut. Wir einigten uns auf einen Webservices ... mal davon abgesehen, dass mein Gegenüber sich noch nie ernsthafter mit den Webservice-Spezifikationen auseinandergesetzt hat ... ist das rein von der Interoperabilität doch bestens geeignet. In der Praxis war es dann aber nicht ganz so einfach, die Daten auch wirklich vom PHP-Code an den ASMX Dienst zu übertragen. Die Methode wurde zwar immer aufgerufen, leider kamen aber keinerlei Parameter an. Schweren herzens habe ich sogar den Kompromiss gemacht und hab in die Definition der Webservice-Methode einzelne Parameter aufgelistet - anstelle einer nachrichtenbasierten Kommunikation mit einem einzigen Parameter. Vereinfacht dargestellt sah die Methode bzw. die Definition der Schnittstelle so aus:
[Webmethod] public string Gibmirdaten(string name, stirng vorname) { . . . . return "Ergebnis: " + name + ", " + vorname; }
Man sollte meine, dass es in PHP genau so einfach ist, einen Webservice zu konsumieren, wie es in .NET ist (und dabei meine ich nicht so einen Schwachsinn wie Rechtsklick und Webverweis hinzufügen :)). Dank Google und einiger sehr hilfreicher Tutorials im Internet habe ich PHP-Krüppel es hinbekommen. Wichtig für die richtige Übertragung der Parameter ist die Umformung bzw. die Verpackung in ein Array. Die Methode new SoapParam(..) - wie man Sie des öfteren sieht - funktioniert leider nicht. Zumindest habe ich das in meine konkreten Beispiel und dem Zusammenspeil mit .NET festgestellt. Ein funktionierende SOAP-Client-Proxy (eigentlich tut es weh so etwas dazu zu sagen) sieht wie folgt aus: var $SOAP = new SoapClient('http://www.meinesite.de/ParterUserReg.asmx?WSDL');
var $params = array('name' => 'Müller', 'vorname' => 'Daniel');
$SOAP->Gibmirdaten($params ); Damit kann man die einzlenen Werte übermitteln. Wenn jemand einen anderen und vielleicht sogar besseren Weg kennt, dann bitte melden :)
In dem Text/HTML Modul vom DotNetNuke Core-Team kann man ja bereits seit einiger Zeit ein paar Token wie z.B. Benutzername, EMail, Portal-Informationen, etc. nutzen. Dafür muss man in den Einstellungen vom Modul die Replacement-Funktionalität aktivieren. Bisher konnte man die Tokens zwar nutzen, musste die Liste der verfügbaren Tokens im Kopf halten. Jetzt gibt es endlich ein Plugin für den FCK-Editor, um eine einfache Auswahl und Nutzung der Tokens zu ermöglichen. Dieses Plugin gibt es hier auf CodeplexEcht sinnvoll und nützlich im Alltag!
Microsoft .NET auf dem iPhone? Das geht? Ja! Das Projekt MonoTouch liefert eine Runetime für das iPhone um dort Anwendungen mit .NET zu entwickeln oder viel mehr um unter in .NET entwickelten Anwendungen auf dem iPhone laufen zu lassen.
Anders als bisherige .NET Anwendungen wird hier aber kein MSIL Code erzeugt, sondern direkt ausführbarer Maschienencode - es gibt also keinen JIT-Compiler auf dem iPhone und ausgeliefert wird nativer Code. Derzeit gibt es MonoTouch nur einem eingeschränkten Betatester-Kreis, das erste offizielle Release ist aber bereits für September 2009 angekündigt. Lassen wir uns überraschen :)
Weiter Infos gibt es hier:
http://www.mono-project.com/MonoTouch
Mir fällt sehr oft auf, dass beim Aufbau einer Anwendung mit mehreren Projekten innerhalb einer Solution, immer wieder eine direkte Abhängigkeit geschaffen wird, indem man beim Projekt sagt: "Verweis hinzufügen" -> Projekte -> Das zu referenzierende Projekt. Gemacht wird so etwas z.B. wenn man die Datenobjekte / -definitionen getrennt von der Logik, Datenzugriff, etc. in einem eigenen Projekt verwalten möchte (was eigentlich so wieso immer getan werden sollte).  Solange man alleine an einem Projekt arbeitet mag das noch okay sein und funktionieren; arbeitet man aber in größeren Projektteams zusammen, wo nicht immer alle die komplette Solution inkl. SourceCode Kompilieren sollen / möchten / können, muss man regelmäßig die Referenzen manuell neu aufbauen. Ich empfehle immer nur die kompilierte Assembly zu referenzieren und alle genutzten Assemblies in einem gemeinsamen Ordner abzulegen. Dann ist es nämlich vollkommen egal, ob man die gesamte Solution, einen Teil oder sogar nur ein Projekt öffnet. Mehr Aufwand bedeutet das für die Konfiguration und Entwicklung auch nicht, da nur einmal bei der Anlage des Projektes ein Post-Build-Kommando in den Einstellungen des Projektes hinterlegt werden muss. Hier ein Beispiel dafür:  xcopy /y /d "$(TargetPath)" "$(SolutionDir)SharedAssemblies\" Der Parameter "/d" sorgt dafür das nur aktueller Versionen kopiert werden und "/y" unterdrückt die Nachfrage, ob vorhandene Dateien überschrieben werden sollen und macht dieses einfach automatisch. By the way... eine schöne Übersicht der XCOPY Parameter gibt es hier bei MicrosoftDamit nun die Reihenfolge der Kompilierung richtig ist und auch Veränderungen von z.B. Basisklassen zuerst neu erzeugt werden, muss man unter den Projektabhängigkeiten nun die einzelnen Projekte angeben. Das ist kein Verweis (!) veranlasst aber Visual Studio in der richtigen Reihenfolge die Projekte zu erstellen! that's it
Mehr durch Zufall habe ich gerade eine Seite entdeckt, die zwar relativ simple aber wie ich finde doch sehr verständlich erklärt, welche Design Patterns (zumindest eine Liste der bekanntesten Patterns) es gibt und was sich hinter den einzelnen Design Patterns versteckt. Die SourceCode Beispiele sind zwar nicht in C# oder einer anderen .NET Sprache aber ich denke auch mit Java-Basics sollte jeder zurecht kommen. Die Beispiele sind sehr simple und überschaubar gehalten... http://www.qrst.de/wiki/composite.html
Wie ich soeben in einem Blogbeitrag von Oliver S. gelesen habe ist das neues Silverlight Release 3 offiziell verfügbar. Neben vielen Erweiterungen im Multimediabereich (Live- und On-Demand True HD Smooth Streaming,Echte HD-Widergabe,Einzigartige Formatvielfalt) finde ich besonders interessante das es nun endliche eine Toolbox mit über 60 Controls (inkl. SourceCode) vorhanden ist. Das sollte die Entwicklung deutlich vereinfachen da Datagrid, Treeview, etc. "einfach" vorhanden sind. Ziemlich cool finde ich auch, dass Silverlight jetzt nicht nur im Browser sondern auch direkt als Desktopanwendung ausgeführt werden kann (okay, das musste wohl in Hinblick auf Flash auch integriert werden  ) Wer eine ausführliche Liste an Features haben möchte .. dem empfehle ich den kompletten Blog-Beitrag hier
Bei der Weiterentwicklung eines recht alten Portals stand ich nun vor der Aufgabe eine aktuelle Entwicklungsumgebung aufzusetzen. Die bisherige Umgebung war DNN 3.2.2 und nun wurde das Portal auf die aktuelle Version von DNN (4.x) aktualisiert. Da ich auch nicht mehr mit Visual Studio 2003 entwickeln wollte, habe ich den SourceCode das Modul mit dem Conversion Wizard auf die aktuelle VSS Version 2008 konvertiert. Das Projekt vom Type ClassLibrary konnte aber nicht vernüftigt debugged werden, daher habe ich beschlossen das Projekt als WAP (Web Application Project) weiterzuentwickeln. Dafür muss man (nach erfolgreichem Durchlaufen des Conversion Wizard von VS2008) die Projektdatei mit einem Editor öffnen und anschließend die Zeile <ProjectType>Local</ProjectType> gegen <ProjectTypeGuids>{349c5851-65df-11da-9384-00065b846f21};{fae04ec0-301f-11d3-bf4b-00c04f79efbc}</ProjectTypeGuids> tauschen. Nach dem erneuten Öffnen der Projektmappe / des Projektes im Visual Studio wird diese nun als WAP angezeigt. Nun muss man nur noch die einzlnen ASCX / ASPX in eine Web-Anwendung konvertieren. Das ist auch sehr einfach zu erledigen: Die gewünschten Dateien Auswählen und im Kontextmenü den Punkt "In Webanwendung konvertieren" wählen. Nun werden im Hintergrund die *.designer.cs Dateien angelegt und gleichzeitig die Codebehind-Klassen als "partial" gekennzeichnet. Schon ist das Update von einer Class Library in ein Web Application Project fertig! Achso: Bitte die Konfiguration überprüfen und evtl. Anpassen...
Eine wirklich tolles neues Werkzeug ist die Software IETester, der die Entwicklung bzw. das Testen von neuen Webseiten deutlich vereinfacht. Man muss nicht alle IE dafür installiert haben und der Webentwickler benötigt nicht ständig 4 offene Browser / Anwendungen um die Seite zu sehen. Die einzelnen Browserversionen werden einfach in einem Tab geöffnet. Folgende IE-Versionen deckt der ITTester aktuell ab: - IE 5.5
- IE 6
- IE 7
- IE 8 beta 1
Aktuell befindet sich die Anwendung noch in einer sehr frühen Phase,
dennoch macht der IETester einen vielversprechenden Eindruck und läuft
recht stabil.
Bei der Umstellung / Migration der Entwicklungsumgebung von Visual Studio 2003 (für ein Projekt wurden bisher Module für DNN 3.2.2 erstellt) auf Visual Studio 2008 und die Projektart WAP (Web Application Projects), bekam ich immer folgende Meldung bei der Konfiguration vom Server (IIS):

Diese Konfiguration ist aber notwendig, damit man das WAP-DNN-Modul Projekt vernüftig debuggen kann. Die Meldung ist zunächst verwirrend, denn unter der angegebenen URL war bereits ein komplett lauffähiges DotNetNuke installiert und die URL war natürlich als Anwendung konfiguriert. Es konnte also nicht im IIS liegen (IIS unter Vista). Die Berechtigungen war auch richtig gesetzt und waren nicht der Grund für diese Meldung.
Die Lösung war dann folgende Konfiguration:
- Bei Projekt-URL habe ich den kompletten Pfad zum Modul eingetragen (also z.B. http://gmsshop/desktopmodules/shopsystem)
- Damit nun die Verweise z.B. in den ASCX Dateien richtig funktionieren muss zwigend die Option "URL des Anwendungsstam überschreiben" aktiviert werden.
- Dann die eigentliche URL der DotNetNuke Installation in das dann verfügbare Textfeld schreiben
Mit dieser Konfiguration startet Visual Studio 2008 das DotNetNuke Modul auch wieder im Debugmodus
Derzeit steht die letzte (für uns) Migration eines DotNuke-Portals von der Version 3.2.2 auf die aktuellste Version an. Da es sich hierbei um ein recht großes Portal handelt, bei dem der Communityaspekt im Vordergrund steht, wurden die Benutzerprofile hier sehr stark genutzt und erweitert. Dieses wurde in der Version 3.2.2 durch Veränderungen der web.config erreicht. Bei dem Testlauf einer Migration ist mir nun aufgefallen, dass die zusätzlich definierten benutzerdefinierten User-Propeties nicht mit in das neue Konzept übertragen werden. Um das zu erreichen, muss man das SQL-Upgradescript anpassen und die zu migrierenden Properties dort mit einfügen. Dafür muss man in das SQL-Script mit der Version 03.02.03 einige Änderungen machen: Die StoredProcedure AddDefaultPropertyDefinitions muss um die zusätzlichen Eigenschaften ergänzt werden - dabei wird der Datentyp definiert, die Gruppe, die Bezeichnung, Länge, etc. definiert. Später können diese Eigenschaften auch über die bekannte Benutzerprofilverwaltung angepasst werden. EXECUTE @RC = {databaseOwner}[{objectQualifier}AddPropertyDefinition] @PortalId, -1, @TextDataType, '', 'LowFett','Size' ,0, '', 21, 1, 250
EXECUTE @RC = {databaseOwner}[{objectQualifier}AddPropertyDefinition] @PortalId, -1, @TextDataType, '', 'LowFett','Weight' ,0, '', 21, 1, 250
EXECUTE @RC = {databaseOwner}[{objectQualifier}AddPropertyDefinition] @PortalId, -1, @TextDataType, '', 'LowFett','Eyecolor' ,0, '', 21, 1, 300
EXECUTE @RC = {databaseOwner}[{objectQualifier}AddPropertyDefinition] @PortalId, -1, @TextDataType, '', 'LowFett','Haircolor' ,0, '', 21, 1, 300Die Tabelle FlatProfile wird temp. angelegt um die Daten vom ASP-Membership zwischenzulagern. Auch hier müssen ein paar manuelle Änderungen vorgenommen werden, damit diese Tabelle für die zu migrierenden Daten auch jeweils eine Spalte bekommt - der SQL-Syntax der "normale" für den den SQL-Server - hier zwei Beispiele: [Eyecolor] [nvarchar] (300) NULL ,
[Haircolor] [nvarchar] (300) NULL ,
Dann muss die Ausführug von "INSERT INTO {objectQualifier}FlatProfile" um die entsprechenden Eigenschaften ergänzt werden: {databaseOwner}{objectQualifier}GetProfileElement('Weight',PropertyNames, PropertyValuesString) Weight,
{databaseOwner}{objectQualifier}GetProfileElement('Eyecolor',PropertyNames, PropertyValuesString) Eyecolor,
{databaseOwner}{objectQualifier}GetProfileElement('Haircolor',PropertyNames, PropertyValuesString) Haircolor,
Als letzer Schritt müssen dann noch ein paar zusätzliche SQL-Befehle eingefügt werden, damit die Daten aus der FLAT-Tabelle in die eigentlichen UserProfile-Tabelle geschrieben werden. EXECUTE {objectQualifier}TransferUsersFromFlatProfile N'Eyecolor'
EXECUTE {objectQualifier}TransferUsersFromFlatProfile N'Haircolor'
Wenn diese Schritte für jede zu migrieden benutzerdefinierte Property durchgeführt wurde, dann steht der Migration nichts mehr im Weg.
Bei der Entwicklung von DotNetNuke-Modulen (bzw. auch bei "normalen" ASP.NET Anwendungen) verwende ich recht häufig die Möglichkeit, Usercontrols (ascx) dynmaisch zur Laufzeit anzuzeigen / nachzu laden. Der entsprechende Quellcode dafür ist nicht wirklich neu und sieht so aus: PortalModuleBase objToLoad = this.LoadControl(_ControlToLoad) as PortalModuleBase;
objToLoad.ID = System.IO.Path.GetFileName(_ControlToLoad);
objToLoad.ModuleConfiguration = this.ModuleConfiguration;
this.Controls.Add(objOrderCtrl);
Wichtig dabei ist die Zeile, wo die ID des Controls gesetzt wird, damit die Resourcendateien durch DotNetNuke (durch die Property LocalResourceFile) angesprochen werden können. Bei der Verwendung einer Templateengine für ein Modul und der gleichzeitigen Verwendung von Standard ASP.NET 2.0 Validatoren, bekam ich im Browser immer die Javascript-Fehlermeldung "missing ; before statement". Nach kurzer Recherche habe ich die Ursache gefunden: In den ID's von den Controls wurde ein Punkt verwendet und damit kommt JavaScript bzw. der JavaScript-Code der ASP.NET Validatoren nicht zurecht. Nach Abänderung der ID Zuweisung auf folgende Zeile: objToLoad.ID = System.IO.Path.GetFileNameWithoutExtensi(_ControlToLoad);
funktionieren sowohl die Resourcendateien als auch die Validatoren wieder ohne Probleme.
Um in DotNetNuke für SEO besser geeignete URL's zu nutzen, muss man die web.config bearbeiten. Dieses läßt sich nur global und nich für jedes Portal einzeln aktivieren. <friendlyUrl defaultProvider="DNNFriendlyUrl">
<providers>
<clear />
<add name="DNNFriendlyUrl"
type="DotNetNuke.Services.Url.FriendlyUrl.DNNFriendlyUrlProvider,
DotNetNuke.HttpModules" includePageName="true" regexMatch="[^a-zA-Z0-9
_-]" urlformat="HumanFriendly"/>
</providers>
</friendlyUrl>Setzt man den Parameter urlformat auf "HumandFriendly", dann erhält man folgende URL: http://www.mydomain.com/DotNetnuke-installations-service.aspx Die unter DotNetNuke bezeichneten suchmaschinenfreundlichen URL's sehen wie folgt aus: http://www.mydomain.com/dotnetnuke/installation-service/tabId/566/default.aspx Eigentlich ist die Humanfriendly-Lösung auch deutlich besser für die Suchmaschine geeignet, die Namensgebung stammt wohl noch aus grauer Vorzeit - die Verwendung von HumanFriendly-Urls ist auf jeden Fall zu empfehlen. Jede Seite im DotNetNuke-Portal ist über die drei möglichen Adressierungen ansprechbar: http://www.mydomain.com/default.aspx?tabId=566 http://www.mydomain.com/dotnetnuke/installation-service/tabId/566/default.aspx http://www.mydomain.com/DotNetnuke-installations-service.aspx Eine Abwärtskompatibilität ist somit gegeben, was rein technisch ist das sehr angenehm ist. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung ist diese Möglichkeit aber gefährlich, da hier die Gefahr des "Duplicated Content" entsteht und identische Inhalt über mehrere URL's erreichbar sind. Es ist also darauf zu achten, dass man eine saubere Weiterleitung einrichtet!
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